Freitag, 20. August 2010

InDesign: Waschgang für Word-Files

Weil ich mit dem folgenden Trick schon mehreren Kunden helfen konnte, hier ein kurzer Post darüber.

Problem:
Wird ein umfangreiches Word-File mit Fussnoten nach InDesign importiert, so kann es vorkommen, dass nicht alle Fussnoten die Reise nach InDesign überleben. Entweder fehlen einzelne Fussnoten komplett oder aber sind nicht sichtbar.

Abhilfe:
Öffnen Sie die Word-Datei im kostenfreien OpenOffice und speichern Sie diese dort als RTF (Rich Text Format) ab. Und dieses RTF importieren Sie dann nach InDesign.


Sollte es noch immer Probleme mit Fussnoten geben (was ich noch nie gesehen hätte), so importieren Sie das eben erstellte RTF nach InDesign und exportieren Sie es von dort wieder als RTF, bevor Sie es in das definitive Layout importieren.

Logisch?! Nein, aber hilfreich :-)
Ich vermute, dass OpenOffice eben das Wordfile säubert. Doch ganz neutral bin ich da nicht, weil ich grundsätzlich kein Vertrauen in Microsoft-Produkte habe ;-)

Herzlich
Haeme Ulrich

Donnerstag, 19. August 2010

InDesign: Text über Drag and Drop verschieben

Text über Drag and Drop schieben, ich liebe es. Es gibt auch InDesign-Anwender, die das gefährlich finden, die sollen jetzt einfach mal kurz wegschauen :-)





Herzlich
Haeme Ulrich

PS: Noch viel mehr InDesign-Tricks gibt es auf der swiss publishing week

Dienstag, 17. August 2010

Kommentar: Es gibt noch mehr als iPads


Haeme Ulrich

Wird von digital Publishing gesprochen, wird im gleichen Atemzug das iPad genannt. Das ist kurzsichtig, untertrieben und nicht die ganze Vielfalt.

Ohne Zweifel, Apples iPad hat der Gattung Tablet-Computer zum Durchbruch verholfen. Seit April dieses Jahres sind Weltweit 3.3 Millionen dieser Dinger über den Ladentisch gegangen. Zwar ist das iPad noch zu schwer und unnötig technisch eingeschränkt, aber es läutet eine neue Ära ein: Das Konsumieren von Magazinen am Bildschirm. Ich schreibe bewusst «Konsumieren», weil es weit übers normale Lesen hinaus geht.

Nun stellt sich die Frage, ob alle, die ein Magazin, einen Katalog, eine Image Broschüre oder Lehrmittel «konsumieren» wollen, ein iPad haben müssen. Ich denke nein.
In Konkurrenz zu Apples iPad gibt es immer mehr auch andere Tablets. Viele mit dem Google OS «Android». Ob diese Tablets sich ähnlich stark verbreiten wie die iPads wird sich zeigen. Was jedoch schon heute klar ist: Google und Apple verfolgen komplett unterschiedliche Strategien. Während Apple eine sehr proprietäre Schiene fährt, punktet Google mit Offenheit. Für uns Medienschaffende wie für die Konsumenten können beide Strategien Vorteile haben: Während die Apple-Geräte in der Regel stabil laufen und extrem einfach in der Bedienung sind, wird man bei Google nicht bevormundet, was Technologie und Software angeht; Flash und AIR laufen seit Andorid 2.2.
Doch da ist noch mehr. Warum sollte sich ein Student, der gerade mal den letzten Cent für sein MacBook ausgegeben hat, noch ein iPad kaufen, um digital Konsumieren zu können? Warum in aller Welt laufen die Apples iOS Apps nicht unter Apples Mac OS X!? Die Vögel pfeifen es von den Dächern: Die Herausforderung ist nicht eine technische, es ist eine wirtschaftliche. Mac OS X ist zu wenig geschlossen, um eine Abhängigkeit vom eigenen Store zu erzwingen; offiziell lassen sich auf iPhones und iPads nur Apps installieren, die über den Apple iTunes Store gekauft wurden. Zum Glück bleibt wenigstens die Möglichkeit, den Inhalt der Apps von anderen Quellen zu speisen.
Doch da ist noch mehr. Würden die Apps auch unter Mac OS X laufen, könnte die Familie mit dem iMac das digitale Magazin dort lesen.
Doch da ist noch mehr. Immer mehr Smartphones positionieren sich zwischen iPhone und iPad. Auch da müssen digitale Magazine künftig gelesen werden können.

Inhalt und Viewer trennen
Ich bin absolut überzeugt, dass digitale Magazine sich nur profitabel durchsetzen, wenn sie auf allen relevanten Plattformen laufen. Die einzige Möglichkeit hierzu ist, Inhalt und Viewer zu trennen. Das heisst, der Inhalt -- das digitale Magazin -- wird Plattform neutral produziert. Es wird in einen Viewer geladen, der dann auf der jeweiligen Plattform läuft. Eigentlich die Story, die wir mit PDF schon sehr gut kennen. Oder im weitesten Sinne ist auch der Webbrowser nichts anderes.

Unglaublich, wie spannend die Zeit im Moment ist: Welche Tablets setzen sich durch? Welches OS gewinnt am meisten Marktanteile? Gibt es standardisierte Viewer wie beim PDF? Oder brauchen wir künftig gar nur noch Browser und HTML 5? Strömungen zu spüren und daraus Trends abzuleiten, ist meine liebste Aufgabe nebst InDesign. Wie sehen Sie die Sache?

Herzlich
Haeme Ulrich

Andreas Ruoff, Viscom, zur swiss publishing week 2010

Welches die grossen Themen der swiss publishing week 2010 sind, verrät Andreas Ruoff vom Viscom:


Herzlich
Haeme Ulrich

InDesign: LayoutZone für CS5 erschienen

Martinho da Gloria hat seine kostenlose «LayoutZone» für CS5 angepasst. Mit diesem eindrücklichen Script lassen sich Teile aus InDesign-Dateien exportieren, extern bearbeiten und wieder zurück ins Layout nehmen.


Herzlich
Haeme Ulrich

Montag, 16. August 2010

Lightroom: Tipps und Tricks zum Freistellungswerkzeug



In diesem kurzen Film zeige ich Ihnen ein paar Kurzbefehle rund um das Freistellungswerkzeug, die Ihnen das Leben im Alltag ziemlich vereinfachen können.


Brauchen Sie ein umfangreiches Lightroom-Training? Dann melden Sie sich am besten gleich zum zweitägigen Lightroom-Workshop bei LIGHT+BYTE an. Sie können auch nur einen einzelnen Kurstag besuchen. Am ersten Tag behandeln wir das Thema Digital Asset Management mit Lightroom, am zweiten Tag widmen wir uns dem Entwickeln-Modul.

Ausserdem werde ich an der diesjährigen SPW (am Dienstag) zwei Vorträge zum Thema Digital Asset Management mit Lightroom halten.

Hier schon einmal ein Vorgeschmack zu den Themen, die ich dort ansprechen werde:

- Anforderungen an ein DAM-System
- Planung eines DAM-Systemes
- ein einfaches Backup-Konzept ausarbeiten
- Bridge und Lightroom kombinieren
- Hierarchische Stichwortlisten planen
- Dateinamenskonventionen
- Ordnerstrukturen planen
- Korrekte Handhabung der IPTC-Metadaten
- RAW vs. DNG
- eine Bildbewertung, die wirklich Sinn macht!
- möglicher Einsatz von Farbbeschriftungssätzen
- intelligente Sammlungen
- komplexe Suchabfragen
- wie Sie grosse Bildmengen schnell abarbeiten
- Einrichten einer Workflow-Pipeline
- Datenvalidierung, Datentransfer
- Videodateien verwalten
- Workflow-Beispiel von A bis Z

Herzliche Grüsse
Ihr/Euer Michel Mayerle