Freitag, 20. August 2010

InDesign: Waschgang für Word-Files

Weil ich mit dem folgenden Trick schon mehreren Kunden helfen konnte, hier ein kurzer Post darüber.

Problem:
Wird ein umfangreiches Word-File mit Fussnoten nach InDesign importiert, so kann es vorkommen, dass nicht alle Fussnoten die Reise nach InDesign überleben. Entweder fehlen einzelne Fussnoten komplett oder aber sind nicht sichtbar.

Abhilfe:
Öffnen Sie die Word-Datei im kostenfreien OpenOffice und speichern Sie diese dort als RTF (Rich Text Format) ab. Und dieses RTF importieren Sie dann nach InDesign.


Sollte es noch immer Probleme mit Fussnoten geben (was ich noch nie gesehen hätte), so importieren Sie das eben erstellte RTF nach InDesign und exportieren Sie es von dort wieder als RTF, bevor Sie es in das definitive Layout importieren.

Logisch?! Nein, aber hilfreich :-)
Ich vermute, dass OpenOffice eben das Wordfile säubert. Doch ganz neutral bin ich da nicht, weil ich grundsätzlich kein Vertrauen in Microsoft-Produkte habe ;-)

Herzlich
Haeme Ulrich

5 Kommentare:

  1. Eine kleine Sache möchte ich hier anfügen. Sehr häufig finden wir Links in Word-Dokumenten, die beim Indesign-Import nur rumnerven. Also: ich öffne mir das Dokument in Word. Apfel + a für alles markieren. Apfel + 6 für alle Links ausschalten. Da ist man schon ein ganzes Stück weiter, finde ich. Verwende ich sehr of. Viele Grüße aus Fürth, Rolf Wolle
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  2. Hallo Herr Ulrich
    Danke für den Tipp. Finde ich sehr hilfreich da ich praktisch nur noch mit OpenOffice als Migrosoftproduktalternative arbeite :-)

    @Rolf Wolle: Super Trick, wieder was gelernt. Die Links nerven nämlich wirklich.

    Grüsse
    Patrick
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  3. Einen Dokumentwaschgang habe ich neulich mit Googles Feature "Text & Tabellen" gemacht.

    Wer ein Account bei Google hat, kann Word-Dateien, Exeltabellen oder auch PDF-Dkumente hochladen, die dann online verabeitbar sind. Diese können wieder exportiert werden als ODT-, PDF-, RTF-, Text- oder Word-Datei, als Excel- oder OpenOffice-Tabelle.

    In einem Fall kam ich so auch an eine Word-Datei aus einer neueren Word-Version heran, die wir sonst hier nicht hätten öffnen können.

    Natürlich bezahlt man den "kostenlosen" Service von Google wie immer mit der neuen Privatwährung "Daten" die man Google mit jeder Eingabe liefert.

    Gruß,
    Möbius
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  4. Beim Speichern als RTF ist allerdings zu beachten, dass die Namen der Absatzformate verändert werden. Standard wird Normal, Überschrift 1 wird heading 1 usw.

    Gruß, Peter
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  5. Hallo Peter. Besten Dank für den Input. Wie ich das einschätze, kommen nur die «wahren» Namen zum Vorschein. Die, die im normal.dot von Microsoft in der englischen Originalversion eigentlich drin stehen. Jedenfalls hatte ich genau diesen Fall bei einem Kunden. Erst, als wir die englischen Namen verwendet hatten, hat das Mapping der Formate funktioniert. Kann aber auch sein, dass ich völlig auf dem Schlauch stehe und das beim Kunden ein Zufall war ;-)

    Ligrü
    Haeme
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