Wenn Sie einen schönen Wald fotografieren möchten, kann dies manchmal ganz schon schwierig werden. Extrem helles Licht und dunkle Schatten gehen hier oft Hand in Hand. Doch genau das Wetteifern von Licht und Schatten macht ein schönes Bild in diesem Fall ja aus. Das Ziel muss es also sein, die Grundstimmung der Szene so gut wie möglich zu erhalten. Dass eine einzige Belichtung der herrlichen Stimmung nicht gerecht werden konnte, erkennen Sie hier:

Ich habe mich dazu entschieden, drei Belichtungen ohne Stativ aufzunehmen, mit der Idee, diese später zu HDR zusammen zu fügen. Das Ergebnis sehen Sie hier:

Nach der Bearbeitung mit Photomatix, Camera RAW und Photoshop wollte ich einfach nicht so recht zufrieden sein. Ich bin ja selber ein Fan von HDR und mag Bilder, die ruhig aus Herr der Ringe entstanden sein könnten, eine Trilogie, die ich übrigens meisterhaft finde. Doch in diesem Fall wünschte ich mir ein Bild, welches so nahe wie möglich an der Realität war. Die HDR-Version kam für mich also nicht in Frage, obwohl ich durchaus Gefallen daran fand. Also entschied ich mich, die drei Bilder in Photoshop manuell zu maskieren und aus jeder Belichtung das Beste herauszuholen. Dieses Verfahren wird auch als Exposure Blending bezeichnet. Fazit: Die untere Version gefällt mir besser als die HDR-Variante, weil sie natürlicher und gleichzeitig auch etwas schärfer daher kommt.

In zukünftigen Blogs werde ich Ihnen einige Tipps zum Exposure-Blending geben. Ausserdem werde ich an der swiss publishing week einen Vortrag zum Thema HDR halten.
Herzliche Grüsse
Ihr/Euer Michel Mayerle
Wunderbares Foto! Wunderbare Idee, wie machen sie es konkret? Gibt es einen workshop? Wo an welcher Stelle kommen die Tools zum Einsatz? LG Mathias
AntwortenLöschenVielen Dank für die netten Worte :-)
AntwortenLöschenIch werde in einigen Wochen ganz bestimmt ab und zu einen Blog zu diesem Thema machen. Das Vorgehen ist eigentlich ganz einfach. Aber dennoch ist es zu schwierig, um hier alles einfach in Kürze aufzuschreiben :-)
Herzliche Grüsse
Michel